■ Sommer 2019
Tiroler Festspiele Erl
4. bis 28. Juli
www.tiroler-festspiele.at

Den Blick nach vorne gerichtet und im Bewusstsein der 21-jährigen Erfolgsgeschichte, so präsentieren sich die Tiroler Festspiele Erl. 

Dem neuen künstlerischen Leiter, Andreas Leisner, war es wichtig, mit dem Programm der Sommerfestspiele 2019 neue Wege zu beschreiten.Er hat die Chancen ergriffen und Räume genutzt, um mit diesem in jeder Hinsicht einzigartigen und einmaligen Festspielsommer die Idee der Festspiele in eine neue Zeit zu tragen. So findet sich neben Bekanntem in neuer Deutung (Aida, Tell) auch Unbekannteres (Die Vögel, Caliban). Unter diesem Aspekt wurde das Programm für den Sommer erarbeitet. Mit erstklassigen Solisten, Teams und Dirigenten besetzt und Schritt für Schritt zu einem runden Ganzen zusammengefügt.

Ein Ergebnis, das sich hören und sehen lassen kann, das Publikum an der Hand nimmt, Vertrautes mit Neuem verschmilzt. Erstmals im Sommer 2019 haben Kinder- und Jugendliche die Möglichkeit,bei den „ERLebnis-Spielen“, dem neuen Kinder- und Jugendprojekt der Tiroler Festspiele Erl, das Entstehen einer Musikproduktion hautnah mit zu erleben und Musik, Oper und Kunst in einer spannenden und zeitgemäßen Form zu erfahren.

Eröffnet werden die Festspiele am 4. Juli von Tito Ceccherini mit dem Signum Saxophone Quartett. In den folgenden Tagen werden drei Opern zur Aufführung gebracht: Verdis Aida mit der Dirigentin Audrey Saint-Gil, Rossinis Guillaume Tell in französischer Fassung geleitet von Michael Güttler und W. Braunfels Die Vögel dirigiert von Lothar Zagrosek. Mit Moritz Eggerts Caliban am 5 Juli setzen die Festspiele einen bewussten Kontrapunkt zur „großen Oper“. Zwischen Eröffnungskonzert und Opernpremiere angesetzt, soll deutlich werden, dass die Neugier auf das zeitgenössische in Erl immer einen Raum hatte und auch weiterhin hat. Mit Alm-Trieb: Ein Triptychon wurde unter der Regie von Valentin Lewisch, eine kleine Konzertserie konzipiert, die den Morgen, Mittag und Nacht thematisiert. Erstmalig in Erl zu hören ist am 9. Juli das Berliner Orbis Quartett mit Werken von Mendelssohn und Schostakowitsch. Ebenfalls eine Premiere feiert das Salzburger Traditionsensemble Camerata Salzburg. Die Abschluss Soirée des Sommers bildet am 28. Juli die Festwiese aus Wagners Meistersinger. 

www.tiroler-festspiel.at 

(FOTO: Festspielhaus ERL © Peter Kitzbichler)

 

 

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